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Zollverein und die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet. Ein Vorschlag für das Welterbe der UNESCO.  
 
Informationen zum Projektstand  
 
DAS PROJEKT  
Unter dem Titel „Zollverein und die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ hat die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur im Oktober 2011 im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens des Landes NRW einen Vorschlag zur Fortschreibung der deutschen Anmeldeliste für das UNESCO-Welterbe eingereicht. In Ergänzung zum bestehenden Welterbe „Zeche Zollverein“ wurde mit diesem Vorschlag eine Serie von bereits unter Denkmalschutz stehenden, einzelnen Stätten im Ruhrgebiet benannt. Die Auswahl macht deutlich, dass „Zollverein und die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ kein flächig fest umrissenes und komplett unter Schutz stehendes Gebiet, sondern einzelne Stätten bezeichnet, die nicht in einem unmittelbaren räumlichen Zusammenhang stehen, aber als Serie die Landschaft zwischen Emscher und Ruhr prägen.  
 
DIE PARTNER  
Gemeinsam mit Vertretern des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, dem Regionalverbands Ruhr, den beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, der Stiftung Zollverein, der Emschergenossenschaft, dem Deutschen Bergbau-Museum, der RAG Montan Immobilien GmbH, der RAG-Stiftung, dem GeoPark Ruhrgebiet e.V., verschiedenen Hochschulvertretern und weiteren freien Experten wurde dieser Vorschlag unter der Federführung der Industriedenkmalstiftung erarbeitet.  
 
NRW-VORSCHLAG FÜR DIE BUNDESLISTE  
Im Juni 2012 teilte Bauminister Michael Groschek mit, dass der Vorschlag "Zollverein und die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet" vom Land Nordrhein-Westfalen in das Rennen um die bundesdeutschen Vorschläge zur Fortschreibung der künftigen Tentativliste für die Welterbestätten der UNESCO geschickt wird. Von insgesamt neun eingegangenen Vorschlägen hat nach Ansicht der nordrhein-westfälischen Jury allein die „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ das Potential, auf die UNESCO-Welterbeliste zu gelangen.  
 
JUNI 2014  
Am 12.06.2014 entscheidet die Kultusministerkonferenz (KMK) über die künftigen Nominierungen aus Deutschland für den Eintrag in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt. Der Vorschlag des Landes NRW „Zollverein und die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ wird nicht nominiert. Die KMK spricht jedoch die Empfehlung aus, das Thema unter Berücksichtigung des Begriffs der industriellen Kulturlandschaft weiter zu erforschen.  
 
JULI 2014  
Am 01.07.2014 beraten Vertreter des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, des Landschaftsverbands Rheinland, des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, des Regionalverbands Ruhr, der Emschergenossenschaft und der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur gemeinsam über das weitere Vorgehen und beschließen, ein Fachgutachten zur Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet in Auftrag zu geben. Außerdem wird beschlossen, Vertreter des Fachbeirats der Kultusministerkonferenz zum Gespräch einzuladen, mit dem Ziel, die Perspektiven und Vorgehensweisen im Hinblick auf eine Weiterarbeit am Projekt zu erörtern.  
 
SEPTEMBER 2014  
Prof. Hans-Werner Wehling (Universität Duisburg-Essen) wird mit einem Fachgutachten zur Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet beauftragt. Die Ergebnisse sollen im Rahmen einer Fachtagung zu Industriellen Kulturlandschaften im Welterbekontext im Februar 2015 vorgestellt werden.  
 
OKTOBER 2014  
Das Gespräch mit Mitgliedern des Fachbeirats der Kultusministerkonferenz verläuft konstruktiv und ermutigend. Das Potential der Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet für eine UNESCO Welterbe ist nach Meinung des Fachbeirats gegeben. Es wird empfohlen, den kulturlandschaftlichen Ansatz zu präzisieren und die Auswahl der Stätten aus dem Kontext der industriellen Kulturlandschaft mit ihren Entwicklungsphasen und Zeitschichten heraus zu begründen. Das Vorgehen, ein kulturlandschaftliches Gutachten erstellen zu lassen, wird ebenso begrüßt wie die Durchführung einer Fachtagung zum Thema „Industrielle Kulturlandschaften im Welterbekontext“. Darüber hinaus wird empfohlen, der Erforschung der Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet im internationalen Vergleich besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die 2013/14 begonnenen Starterprojekte „Urbanismus in der Agglomeration Ruhr im internationalen Vergleich“ (TU Dortmund, Fakultät Raumplanung) und „Das Ruhrgebiet: Ein globaler Leuchtturm der Industriekultur (Ruhr-Universität Bochum, Institut für soziale Bewegungen) werden einen wesentlichen Beitrag zu diesem Forschungsdesiderat leisten. Internationale Tagungen dieser Starterprojekte sind für 2015/16 in Vorbereitung.  
 
FEBRUAR 2015  
Vom 26.-27.02.2015 findet auf der Kokerei Hansa das Symposium „Industrielle Kulturlandschaften im Welterbe-Kontext“ statt. Informationen dazu:  
Das Programm als PDF  
 
 
KONTAKT:  
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur  
Dr. Marita Pfeiffer  
Fon +49(0)231/931122-41 Mobil +49(0)172/5290523  
pfeiffer@industriedenkmal-stiftung.de
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